"Klima retten – aber wie?"

28.09.2017

Landratsamt München und Kreisjugendring München-Land veranstalten Projektbörse zur Umwelt- und Klimaschutzbildung

Wie können Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Bewusstsein für die Umwelt konkret und praktisch in schulischen Einrichtungen gelebt und gefördert werden? Wie kann Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schul- und Unterrichtsalltag integriert werden? Welche Kooperationspartner und Exkursionsorte gibt es? Und wie wird man eigentlich Umweltschule?

Es gibt viele Fragen, die sich rund um die Klimaschutzbildung im Landkreis München stellen. Antworten darauf gibt nun die erste Projektbörse zum Thema, die der Landkreis in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring München-Land organisiert. Am Freitag, den 27. Oktober 2017, können sich Interessierte von 9 bis 13 Uhr im Ernst-Mach-Gymnasium in Haar an einem Marktplatz mit Infoständen, in Vorträgen, Workshops und Filmvorführungen über Ideen und bereits existierende Projekte zum Thema Klimaschutz im Landkreis informieren. So stellen unter anderem Umwelt-AGs aus Sauerlach und Neubiberg ihre Aktivitäten vor, das Carl-Orff-Gymnasium aus Unterschleißheim informiert über das Planspiel Energetingen und Schülerinnen und Schüler des Ernst-Mach-Gymnasiums erzählen in einem Vortrag mehr über Gerechtigkeitsbotschafter in Aktion.

Die Themenvielfalt reicht dabei weit über das Thema Energie hinaus. Mit dabei sind auch Projekte aus den Bereichen Ernährung, Müll, Konsum, Gärtnern oder Mobilität. Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal, Umweltbeauftragte und weitere Interessierte, die gerne eigene Projekte zum Thema Klimaschutzbildung auf die Beine stellen möchten, sind herzlich zur Teilnahme und zum Austausch eingeladen.

Interessierte können sich noch bis zum 5. Oktober 2017 über das Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck, Heide Hoffmann, unter h.hoffmann@kjr-ml.de anmelden.

Netzwerk KlimaschutzbildungMit dem Projekt 29++ Klima. Energie. Initiative. hat sich der Landkreis München das Ziel gesetzt bis zum Jahr 2030 die CO2-Emissionen auf rund sechs Tonnen pro Kopf zu halbieren. Unter anderem wird dazu derzeit ein Netzwerk aus Schulen, außerschulischen Einrichtungen, Verwaltung, NGOs, Verbänden, Vereinen, Initiativen sowie am Thema interessierten und engagierten Einzelpersonen etabliert. Gemeinsam wollen die Beteiligten Kinder und Jugendliche dafür begeistern, als Klimaretter für ihre Zukunft aktiv zu werden.