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Mietobergrenzen für Empfänger von Leistungen nach dem SGB II und XII

Die neuen Mietobergrenzen gelten ab 01.09.16.

Bei der Berechnung von laufenden Leistungen an Berechtigte nach dem SGB II ("Hartz 4") und SGB XII (Sozialhilfe) werden nur bestimmte Kosten der Unterkunft als angemessen anerkannt.

Die folgende Tabelle weist die jeweilige Kaltmiete aus.
Neben-, Heiz- und Warmwasserkosten werden in der tatsächlichen Höhe übernommen.

Vergleichsraum 1 Pers. WG Zimmer 1-Pers.- Haushalt 2-Pers.- Haushalt 3-Pers.- Haushalt 4-Pers.- Haushalt 5-Pers.- Haushalt
Oberschleißheim, Unterschleißheim 400 560 680 790 900 1050
Garching, Ismaning, Unterföhring 400 570 700 790 930 1140
Aschheim, Kirchheim 400 550 670 780 930 1130
Feldkirchen, Grasbrunn, Haar 400 570 690 800 930 1090
Hkn.-Siegertsbrunn, Putzbrunn, Aying, Brunnthal, Sauerlach, Hohenbrunn 400 520 650 760 840 980
Ottobrunn, Taufkirchen, Neubiberg, Unterhaching 400 580 700 800 950 1170
Baierbrunn, Oberhaching, Schäftlarn, Straßlach-Dingharting 400 550 740 800 970 1090
Grünwald, Pullach 400 670 790 980 1140 1370
Neuried, Planegg, Gräfelfing 400 580 690 800 950 1090

Jede weitere Person ab der sechsten Person in der Wohnung wird mit 135 Euro berücksichtigt.

Die Kosten für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft für 1 Person werden im gesamten Landkreis bis zu 400 Euro monatlicher Kaltmiete als angemessen anerkannt.

Neben- und Heizkosten werden in der tatsächlichen Höhe anerkannt.

Sollten Sie als Empfänger von laufenden Leistungen nach dem SGB II oder XII in den Landkreis München ziehen wollen, nehmen Sie bitte vor der Unterzeichnung eines Mietvertrags mit dem Jobcenter oder dem Referat 2.3 - Soziales Kontakt auf.