Wappen des Landkreises München mit Schriftzug

Grafik mit Buchstaben A in verschiedener Größe

Navigation

Servicenavigation

Hauptnavigation

04.05.2011 10:51
Kategorie: Familie - Gesellschaft - Gesundheit - Soziales

"Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt"

Das Kreisjugendamt München beteiligt sich an der bundesweiten Aktion vom 3. Mai bis 8. Juni 2011

Foto: Gruppenbild Jugendamt

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, eröffnete am 3. Mai 2011 gemeinsam mit Birgit Zeller, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter und Vertreterinnen und Vertretern aus Jugendämtern die bundesweiten Aktionswochen "Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt". Vom 3. Mai bis zum 8. Juni 2011 laden rund 350 Jugendämter in Deutschland Bürgerinnen und Bürger ein, sich über ihre Leistungen und Angebote zu informieren. "Die Arbeit der Jugendämter ist unverzichtbar. Mit ihrem täglichen Einsatz tragen sie maßgeblich zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei", erklärte Bundesfamilienministerin Schröder. "Ob Kinder, Jugendliche oder Eltern – sie alle finden bei den Jugendämtern qualifizierte Leistungs- und Beratungsangebote. So tragen die Ämter entscheidend dazu bei, dass Eltern auch in schwierigen Phasen der Erziehung professionell begleitet werden."

Information vor Ort

im Jugendamt haben. Hierzu informiert das Kreisjugendamt München im Aktionszeitraum verstärkt Kinder, Jugendliche und Erwachsene über seine Leistungen und Aufgaben durch Berichterstattungen in der Presse, umfangreichen Informationsmaterialien, die sowohl im Landratsamt München als auch in den Gemeinden und Städten erhältlich sind oder auf zahlreichen Fachveranstaltungen freier Träger, die eng und partnerschaftlich mit dem Jugendamt zusammen arbeiten. "Wir verstehen uns als Dienstleistungsbehörde für Familien, Kinder und Jugendliche, deren Unterstützungsleistungen bei Bedarf nachgefragt werden können und die auch ankommen", so Uwe Hacker, Leiter des Kreisjugendamtes München.

Dass die Angebote der Jugendämter wenig bekannt sind, zeigt eine aktuelle repräsentative Forsa-Umfrage: So wissen 37 Prozent der mehr als 1.000 Befragten (Erziehungsberechtigte mit minderjährigen Kindern) nicht, welche Leistungen die Jugendämter anbieten. Viele Bürgerinnen und Bürger verbinden mit dem Jugendamt vor allem das Thema Kinderschutz. Dass die Expertinnen und Experten aber für viele weitere Fragen rund um die Erziehung kompetente Ansprechpartner sind und Kindern, Jugendlichen und Familien in den verschiedenen Lebensphasen engagiert zur Seite stehen, darüber möchten die Jugendämter in den Aktionswochen aufklären. "Mehr als 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich jeden Tag in den Jugendämtern engagiert für das Wohlergehen von Familien, Kindern und Jugendlichen ein. "Unsere Aktionswochen sollen zeigen, wie konkret und professionell wir Menschen unterstützen. Wir laden deshalb alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich über die Arbeit der Jugendämter zu informieren und die zahlreichen Angebote zu nutzen", so Birgit Zeller, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft.

Professionell und engagiert

Von der Organisation einer qualitätsvollen Kinderbetreuung über die Erziehungsberatung, den Schutz des Kindeswohls bis zur Förderung von Jugendlichen: Die rund 600 Jugendämter in Deutschland sind in vielfältiger Weise für die Bildung, Beratung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Eltern verantwortlich. Dabei setzen die Jugendämter auf vorbeugende, familienunterstützende Angebote, die dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für Familien zu schaffen.

Die Aktionswochen werden von der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter gemeinsam mit den Jugendämtern in den Städten und Landkreisen organisiert. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die kommunalen Spitzenverbände unterstützen die Kampagne. Den Abschluss bildet ein Treffen am 8. Juni 2011 auf dem 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Stuttgart. Hier werden die Erfahrungen der Aktionswochen ausgewertet und die nächsten Schritte erörtert.

Weitere Informationen: undefinedwww.unterstuetzung-die-ankommt.de

Pressekontakt der Aktionswochen:
neues handeln GmbH
Kommunikation für gesellschaftliche Themen
Verena Abthoff/Christina Ernst
Telefon: 0221-160 82 14
E-Mail: service@unterstuetzung-die-ankommt.de