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02.10.2009 15:36
Kategorie: Verwaltung - Bürgerservice - Politik - Wahlen
Einen Förderbescheid in Höhe von 2.249.400 Euro im Rahmen des Konjunkturpakets II hat Regierungspräsident Christoph Hillenbrand am 1. Oktober 2009 an die Vorsitzende des Zweckverbandes Staatliches Gymnasium im Würmtal im Landratsamt München übergeben. Die Regierung von Oberbayern fördert mit diesem Zuschuss aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern die energetische Sanierung des Feodor-Lynen-Gymnasiums in Planegg.
Neben der Zweckverbandsvorsitzenden und Ersten Bürgermeisterin von Planegg, Annemarie Detsch, freuten sich Landrätin Johanna Rumschöttel, die Bürgermeisterinnen der beiden weiteren Zweckverbandsgemeinden, Ilse Weiß aus Neuried und Christine Borst aus Krailling (Lkr. Starnberg), sowie Landtagsabgeordneter und Kreisrat Tobias Thalhammer über die großzügige Zuwendung.
Bei der Sanierung sollen das Gebäude umfassend gedämmt und die Fenster ausgetauscht werden. Darüber hinaus wird eine Optimierung der Heizungsanlage erfolgen; Schüler und Lehrer sehnen insbesondere die Möglichkeit herbei, die Raumtemperatur in den einzelnen Klassenzimmern unabhängig voneinander steuern zu können. Insgesamt wird mit Kosten von rd. 2.575.000 Euro gerechnet, der Landkreis und die Kommunen tragen davon ca. 321.340 Euro.
Eine Riesenchance habe das Feodor-Lynen-Gymnasium durch die Förderung erhalten, betonte die Zweckverbandsvorsitzende Annemarie Detsch. Mit der energetischen Sanierung, die ohne das Konjunkturprogramm so schnell nicht in Angriff genommen worden wäre, wird das Feodor-Lynen-Gymnasium zu einer zukunftsweisenden Schule. Die durch die Baumaßnahmen zu erreichende Senkung des Energieverbrauches und damit auch der laufenden Kosten komme am Ende dem ganzen Landkreis zugute, ergänzte die Landrätin, nicht nur im Sinne der Energievision, sondern auch mit Blick auf die Kreisumlage.
Bestnoten sprachen die Landrätin und die drei Bürgermeisterinnen der Regierung von Oberbayern aus. Die Verwaltung habe sie in der Antragsphase vorbildlich unterstützt, und das bei einem Volumen von insgesamt rund 19.000 Fördergesuchen, die zu prüfen waren.