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Allianz gegen Rechtsextremismus

Der Verein Europäische Metropolregion München bietet eine Plattform für mehr Toleranz und Demokratie

Ein geplanter Neonazi-Aufmarsch mitten in der Stadt, CDs mit rechtsextremem Inhalt, die vor Schulhöfen verteilt werden, oder rechtsextreme Botschaften getarnt hinter sozialen Inhalten: Viele Gemeinden, Städte, Schulen und Bürger wollen in diesen Fällen wissen, wie sie sich gegen den Vormarsch fremdenfeindlicher Gesinnung wehren können. Im Verein Europäische Metropolregion München (EMM e.V.) hat sich jetzt eine Arbeitsgruppe "Allianz gegen Rechtsextremismus" gebildet, die unter Federführung des DGB München eine nachhaltige Strategie für Demokratie und Toleranz in der Europäischen Metropolregion München (EMM) entwickeln möchte.

Unter dem Dach des Vereins arbeiten bereits 24 südbayerische Landkreise, über 20 kreisangehörige Städte und Gemeinden, die sechs kreisfreien Städte Augsburg, Ingolstadt, Kaufbeuren, Landshut, München und Rosenheim, wichtige lokale und internationale Wirtschaftsunternehmen, renommierte Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Verbände zusammen. "Es gibt bereits viele Bündnisse in der Metropolregion, wie Bürgerinitiativen, Beratungsstellen und vieles mehr, die sich mit der Thematik befassen", sagt Karlheinz Schmidt vom DGB München, der die Arbeitsgruppe leitet. Oft wüssten Gemeinden, Städte oder Bürger aber dennoch nicht, an welche Stelle sie sich mit welchen Fragen zum Thema Rechtsextremismus wenden können. Daher plant die "Allianz gegen Rechtsextremismus", die Metropolregion München nach bereits bestehenden Bündnissen, Initiativen und Projekten zu durchforsten und diese dann in einer Karte darzustellen.

Anhand einer solchen Auflistung soll jede Gemeinde oder jeder Bürger künftig für jede Frage die passende Anlaufstelle finden. "Genau darin liegt ein großer Vorteil der Europäischen Metropolregion München: Auf dieser Ebene können wir Dinge transparent machen und die richtigen Instrumentarien an die Hand geben", sagt Geschäftsführerin Anja Wilde.

Interessierte können sich an Karlheinz Schmidt unter karlheinz.schmidt@dgb.de wenden.

(Pressemitteilung der Europäischen Metropolregion München)

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