Bildungskoordinatoren

Der Landkreis München will das Thema Bildung auf neue Füße stellen. Dafür wurde neben zwei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Stellen zur kommunalen Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte eine weitere Stelle für das gesamte Bildungsmanagement im Referat für Chancengleichheit und gesellschaftliche Potentiale angesiedelt.

Die bereits bestehenden Bildungsangebote sollen systematisch erfasst und zielgruppenspezifisch bewertet werden. Dort, wo Lücken oder weitere Bedarfe bestehen, sollen mit den Akteuren und Verantwortlichen vor Ort passgenaue Lösungen erarbeitet und die Umsetzung konzeptionell begleitet werden. Dies beinhaltet ein kommunales Bildungsmonitoring und eine Bildungsberichterstattung, die bestehende Daten aus der Jugendhilfe- und Sozialplanung sowie der Schulentwicklungsplanung aufgreift. Während die beiden vom BMBF geförderten Stellen den Fokus auf die Zielgruppe der Neuzugewanderten richten, wird die dritte Stelle die gesamte Bildungslandschaft im Landkreis bei Planungen im Auge haben.

Während der zweijährigen Projektphase wird das Landratsamt von der Transferagentur Bayern für Kommunales Bildungsmanagement begleitet und beraten. Ein erster Schritt in der Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis München und der Transferagentur Bayern wird sein, zu erfassen, welche Strukturen und Prozesse zur Steuerung der Bildungsangebote vorliegen.

Auf dieser Basis werden gemeinsam Meilensteine für den Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements für den Landkreis erarbeitet. Anschließend wird die Transferagentur Bayern den Landkreis bei der Umsetzung dieser Meilensteine unterstützen. Zu den Leistungen der Transferagentur zählen dabei unter anderem Weiterbildungs- und Qualifizierungsveranstaltungen, wie die unterschiedlichen Bildungsakteure und ihre Angebote im Landkreis koordiniert werden können. Auch die Vernetzung und der fachliche Austausch zwischen dem Landkreis und anderen Kommunen sollen Schwerpunkte sein.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.