Bekämpfung gesundheitsschädlicher Pflanzenarten

Seit Jahrtausenden verändert der Mensch das Gesicht unserer Landschaft. Zur Sicherung der Nahrungsgrundlagen, zu Heilzwecken aber auch rein zur Zierde siedelten unsere Vorfahren eine Vielzahl fremdländischer Pflanzenarten in Mitteleuropa an. 

Während sich die Mehrzahl der Pflanzenarten problemlos in unsere Umwelt eingefügt hat oder sich gar nicht erst in der freien Natur etablieren konnte, gibt es einige wenige Arten, die zum Problem wurden. Vor allem begünstigt durch hohe Stickstoffeinträge aus Luft und Intensivlandwirtschaft konnten sich Arten wie das Indische Springkraut oder die Kanadische Goldrute in bislang nährstoffarmen Biotopen wie Magerrasen und Streuwiesen mitunter explosionsartig vermehren. Sie verdrängen dabei die charakteristische konkurrenzschwache Flora und die daran gebundene Tierwelt mit einer Vielzahl an heute seltenen und gefährdeten Arten. Im Landkreis München werden deshalb diese, auch als invasive Arten bezeichneten Pflanzen, in besonders wertvollen Lebensräumen durch speziell angepasste Pflegemaßnahmen bekämpft. 

Große Probleme bereiten auch Arten, von denen eine Gesundheitsgefährdung für Menschen ausgehen kann. Dabei handelt es sich insbesondere um den im Kaukasus beheimateten Riesen-Bärenklau (Heracleum mategazzianum), der bei Berührungen mit der Haut oder Schleimhaut massive Verätzungen verursachen kann, und die aus den USA stammende, Allergien auslösende Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisifolia). Das Auftreten der beiden Arten sollte daher möglichst frühzeitig bekämpft und an die Untere Naturschutzbehörde gemeldet werden. Hintergrundwissen zur Herkunft der beiden Arten, den Verbreitungswegen, den von ihnen ausgehenden Gesundheitsgefahren sowie Empfehlungen zu ihrer Bekämpfung finden Sie hier:

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