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Energievision für den Landkreis München

Wir setzen uns für eine Reduzierung des Energieverbrauchs im Landkreis München um 60% auf 40% des heutigen Energieverbrauchs bis zum Jahr 2050 ein. Diese dann noch 40% Energieverbrauch sollen ab diesem Zeitpunkt vollständig durch regenerative Energie abgedeckt werden.

Diese Vision kann Wirklichkeit werden u. a. aufgrund folgender Handlungsweisen:

  • energetische Sanierung von öffentlichen und privaten Gebäuden
  • Einsatz stromsparender Geräte
  • Verringerung des Energiebedarfs bei privaten Haushalten sowie bei Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (Energiemanagement, Prozessoptimierung)
  • Einsatz regenerativer Energiequellen für die Gebäudebeheizung (Biomasse, Geothermie, Umweltwärme)
  • regenerative Stromerzeugung (Biomasse, Photovoltaik, Geothermie)
  • flächendeckende Verwendung von Biokraftstoffen

Wir bauen und vertrauen auf den Einfallsreichtum, die Kreativität und die vielgestaltigen Kompetenzen der Menschen im Landkreis.

Um unsere Ziele zu erreichen, sind alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises München zur Unterstützung aufgerufen. Dabei setzen wir auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen und ein konstruktives Miteinander.
Es gilt, insbesondere Mitwirkende aus der Landwirtschaft, aus Handwerk und Handel, Gewerbe, Industrie und Dienstleistungen sowie den Kommunen und Kirchen für die Erreichung der Ziele zu gewinnen.

Es geht uns darum, die vorhandenen natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, eine energetische Kreislaufwirtschaft unter realistischen ökonomischen Bedingungen zu verwirklichen und die regionale Wirtschaftskraft bei einer möglichst hohen Lebensqualität zu sichern.

Inzwischen hat der Landkreis München die Wende eingeleitet.
Beispielhafte Projekte sind:

  • Energieeinspar-Contracting für die Liegenschaften des Landkreises München seit dem Jahr 2010
  • eigene Energieeinspar-Förderprogramme in der Städte und Gemeinden des Landkreises München,Wärmeversorgung durch Geothermie in den Gemeinden Aschheim, Feldkirchen, Kirchheim, Pullach, Unterföhring, Unterhaching sowie der Stadt Unterschleißheim
  • Anschluss der Gemeinden Sauerlach, Oberhaching und Taufkirchen an Biomasseheizkraftwerke
  • alternative Stromgewinnung durch Photovoltaik-Freiflächenanlagen in den Gemeinden Haar und Oberschleißheim, durch die Geothermieanlage in Unterhaching sowie durch die vom Landkreis München betriebene Bioabfallvergärungsanlage in Kirchstockach (Gemeinde Brunnthal)
  • Beteiligung am Modellprojekt der Technischen Universität München "Kommunaler Klimaschutz – zukunftsfähige Konzepte am Beispiel des Landkreises München" in den Jahren 2008 bis 2010