Direkt zur Hauptnavigation, zum Inhalt







Handys, iPods, Laptops, Spülmaschinen, Mikrowellen und natürlich Fortbewegungsmittel wie Autos, Busse oder Flugzeuge sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Um all die Errungenschaften der Technik nutzen zu können, braucht der Mensch stets mehr Energie.
Doch die fossilen Energieträger sind begrenzt und stellen darüber hinaus eine große Belastung für die Umwelt dar. Einzige Alternative, insbesondere auch zum Atomstrom, ist die Energiegewinnung aus regenerativen Energiequellen sowie die Reduzierung des Energieverbrauches.
Der Landkreis München hat sich mit seiner 2006 verabschiedeten Energievision ein hohes Ziel gesteckt: Bis zum Jahr 2050 soll der Energieverbrauch um 60% reduziert und die restlichen 40% ausschließlich durch Einsatz regenerativer Energiequellen abgedeckt werden.
Dieses Ziel lässt sich jedoch nur verwirklichen, wenn viele diese Vision mittragen – die einzelnen Städte und Gemeinden, die Gewerbetreibenden und natürlich auch die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises. Um ihnen diese Idee immer wieder in Erinnerung zu rufen und sie zum Mitwirken anzuregen, bietet der Landkreis regelmäßig Aktionen wie Energieberatungen, den Wettbewerb um den Energiepreis und verschiedene Informationsveranstaltungen an. Die wichtigste davon ist zweifelsohne der „Tag der Energie“.
Zum sechsten Mal lud der Landkreis München Ende September 2010 zum Energietag ein. Als Mitveranstalter konnten in diesem Jahr die Gemeinde Unterhaching sowie die Geothermie Unterhaching gewonnen werden.
Rund 40 Aussteller informierten die Besucher über den Einsatz von Biomasse, über die Effizienz von Wärmepumpen, Solar- und Photovoltaikanlagen, über alternativem Antriebsformen sowie über Möglichkeiten, im eigenen Umfeld effektiv Energie einzusparen.
In Fachvorträgen konnten sich die Interessierten über die Fördermöglichkeiten bei der Haussanierung kundig machen oder sich mit praktischen Fragen wie dem Umgang mit Schimmel im Wohngebäude, dem Thema „Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung“ und „Gebäudetechnik im Passivwohnhaus“ auseinandersetzen.
Darüber hinaus hatten die interessierten Bürger die Möglichkeit, die Unterhachinger Geothermieanlage zu besichtigen, die nicht nur Wärme, sondern auch Strom produziert und weltweit höchste Anerkennung genießt. Rund 800 der mehr als 1000 Besucherinnen und -besucher machten von diesem Angebot Gebrauch.
„Die Energiewende kann nur gelingen, wenn man sich nicht allein auf die großen Projekte konzentriert und das Handeln damit der Großindustrie überlässt. Vielmehr sehe ich eine hohe Verantwortung und einen großen Handlungsbedarf auch auf regionaler Ebene, um die energie- und umweltpolitischen Ziele erreichen zu können“ sagte Landrätin Johanna Rumschöttel in ihren Begrüßungsworten bei der Eröffnung des 6. Tages der Energie.
Neben der Landrätin haben auch der Erste Bürgermeister der Gemeinde Unterhaching, Wolfgang Panzer, und Wolfgang Geisinger, Geschäftsführer der Geothermie Unterhaching GmbH & Co. KG die Bedeutung der anspruchsvollen Energievision des Landkreises und die Mitverantwortung der Kommunen und der Bürger unterstrichen.
Viele Maßnahmen sind im Sinne der Energievision bereits umgesetzt. Die einzelnen Gemeinden und Städte des Landkreises tragen wesentlich zu diesem Erfolg bei, indem sie umweltbewusst agieren: