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Die Gemeinde Aschheim hat rund 8.000 Einwohner und eine Fläche von 28 qkm und ist damit die 4. größte Flächengemeinde im Landkreis München. Die Gemeinde Aschheim grenzt unmittelbar an die Landeshauptstadt München und besteht aus zwei Orten Aschheim und Dornach. Aschheim hat drei europäische Partnerschaften mit Mougins in Südfrankreich, mit Jedovnice/Kotvrdovice in Tschechien und mit der griechischen Insel Leros in der Ägäis sowie eine kommunale Freundschaft mit Liegau-Augustusbad/Radeberg in Sachsen.
In der Gemeinde sind derzeit über 9.000 zum Teil sehr hochwertige, interessante und auch traditionelle Arbeitsplätze vorhanden. Aschheim ist als Einpendlergemeinde zu bezeichnen. Von der HighTech-Branche über die Modebranche, wie z. B. ESCADA, Rechenzentralen, Blumengroßmarkt, dem BMW-Testgelände bis hin zum Frachtpostzentrum und dem Möbelhaus XXXLutz sind zahlreiche Firmen in zwei großen Gewerbegebieten angesiedelt.
An die Autobahn A 99 ist die Gemeinde über zwei Anschlussstellen (AS Aschheim/Ismaning und AS Kirchheim/Aschheim-Süd) angeschlossen. Die MVV-Regionalbuslinien 228 mit dem 20-Minuten-Takt, 263 und 264 mit dem 10-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten gewährleisten eine gute Anbindung an die S-Bahn S 2 und U-Bahn U 2.
In Aschheim und Dornach sind auch noch die traditionell landwirtschaftliche Grundstruktur und landwirtschafte Betriebe sichtbar.
Als kinder-, jugend-, familien- und seniorenfreundliche Gemeinde werden die Kindertagesstätten, die Kelten-Grundschule sowie der Hort mit Mittagsbetreuung intensiv ausgebaut. Wohnungen für junge Leute, Grundstücke, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen für Familien und ein großzügiges Betreutes Wohnen wurden geschaffen.
Zwei Sportzentren in Aschheim und Dornach stehen zur Ausübung von Fußball, Leichtathletik, Schießsport, Reiten, Tennis, Hochseilklettern, Beachvolleyball und Wasserskifahren zur Verfügung. Die sehr schöne 18-Loch-Golfparkanlage und ein 9-Loch-Kurzplatz befinden sich unmittelbar nördlich des Ortes Aschheim. Am Aschheimer Speichersee wurde eine großzügige Reitanlage erstellt.
Aschheim ist eine Gemeinde mit historisch reicher Vergangenheit. Der Slogan der Gemeinde heißt: Aschheim mit Geschichte und Zukunft. Im Jahr 2006 konnte die Gemeinde Aschheim ihre 1250-Jahrfeier der Ersten Bayerischen Landessynode unter Herzog Tassilo III. (Cousin Karls des Großen) im Jahr 756/757 n. Chr. begehen, bei der damals eine Art erstes deutsches Sozialgesetzbuch verabschiedet wurde.
Aschheim hat für seine lange und reiche Vergangenheit ein eigenes Museum, die Geschichtlich-Heimatkundliche Sammlung, in der die zahlreichen archäologischen Funde aus Urnenfeldern der Kelten-, La Tene -, Römer- und frühbajuwarischer Zeit gezeigt werden. Die Archäologie spielt in Aschheim eine sehr große Rolle. Eine Besonderheit ist die 1. Grabstelle des Hl. Emmeram um 652 n. Chr. an der kath. Kirche St. Peter und Paul Aschheim. Sieben Kirchengebäude sind seit etwa dem 6. Jahrhundert bis heute übereinander errichtet worden. Die 8. Kirche in Aschheim, die evangelische Segenskirche bezieht sich in ihrer Holzbauweise auf die 1. dreischiffige Holzkirche um 580 n. Chr. Die 2006 neu gebaute Staatliche Realschule trägt den Namen St. Emmeram.
Die Gemeinde hat eine östliche Umgehungsstraße Aschheim gebaut mit einer Länge einschließlich Ausfahrten von ca. 6,3 km und 5 großen Brücken einschließlich Overfly, um den massiven, belastenden Verkehr aus dem Wohnort zu leiten. Die Eröffnung für den Verkehr erfolgte am Samstag, 17. Juli 2010 um 17:07 Uhr. Die Direktrampe mit einer Länge von ca. 600 m von der Aschheimer Umgehungsstraße zur Staatsstraße 2082 wurde am Freitag, 15. Oktober 2010 um 15.10 Uhr für den Verkehr frei gegeben.
2010 fanden die Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum der europäischen kommunalen Partnerschaften mit der Insel Leros in Griechenland, Jedovnice/Kotvrdovice in Tschechien und Mougins in Südfrankreich statt.
Gemeinsam mit den Nachbargemeinden Feldkirchen und Kirchheim wird derzeit das erste kommunales Geothermie-Projekt über drei Gemeinden in Deutschland im Sinne der Umwelt, der CO2-Einsparung und als Beitrag zur Energiewende verwirklicht. Die Bohrungen waren 2008 und 2009 sehr erfolgreich. Derzeit werden die Nahwärmeleitungen in die Wohnorte verlegt. Die ersten Gebäude konnten somit schon 2009 an das Geothermie-Netz angeschlossen werden. 2010, 2011 und 2012 wird der Ausbau weiter fortgeführt.
Helmut J. Englmann
Aschheim und Dornach
Gemeinde Aschheim
Ismaninger Straße 8
85609 Aschheim
Telefon: 089 / 90 99 78-0
Fax: 089 / 90 99 78-833
E-Mail: Rathaus@aschheim.bayern.de
Internet:
http://www.aschheim.de
Dieses Porträt erstellte die Gemeinde.