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10.11.2016 10:25
Kategorie: Familie - Gesellschaft - Gesundheit - Soziales, Verwaltung - Bürgerservice - Politik - Wahlen

Pater-Rupert-Mayer-Medaille für Johanna Rumschöttel

Altlandrätin erhält die höchste Auszeichnung des Caritasverbandes für ihr soziales Engagement im Landkreis München

Foto: Altlandrätin Johanna Rumschöttel mit den Caritas-Vorständen Klaus Weißbach, Hans Lindenberger und Georg Falterbaum

Die Pater-Rupert-Mayer Medaille in Gold ist die höchste Auszeichnung, die der Diözesan-Caritasverband einmal im Jahr an besonders sozial engagierte Persönlichkeiten vergibt. Vergangenen Dienstag, 8. November 2016, erhielt Johanna Rumschöttel die Medaille für ihr herausragendes soziales Engagement während ihrer Amtszeit als Landrätin des Landkreises München (2008 -2014).

Die Auflistung an Projekten, die Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger im Anschluss an einen Gedenkgottesdienst für Pater Rupert Mayer im gleichnamigen Saal der Bürgersaalkirche München in seiner Laudatio ansprach, war lang: Armutsbekämpfungsplan, Landkreispass und Sozialticket, Sozialbürgerbüro, Seniorenpolitisches Gesamtkonzept, Frauenhaus, Behindertenbeirat und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gehörten unter vielen anderen zu den herausragenden Projekten, die Johanna Rumschöttel in ihrer Amtszeit als Landrätin initiiert hatte. "Es ist ihr ein Herzensanliegen auf die Nöte der Menschen zu schauen und deren Notlagen in den Blick von Kirche und Gesellschaft zu nehmen", stellte Lindenberger fest. "Immer wieder weist Johanna Rumschöttel darauf hin, dass auch in der Boom-Region München viele Menschen in Armut leben oder von Armut bedroht sind." Der Caritasdirektor bezeichnete Rumschöttel als "soziale Persönlichkeit", die immer alle Beteiligten über alle Parteigrenzen hinweg einbezogen hatte.

Ganz in diesem Sinne zollte Altlandrätin Johanna Rumschöttel dann auch den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreistag großen Dank. "Für alle Themen habe ich im Kreistag über die Fraktionsgrenzen hinweg Mitstreiter gefunden", so Rumschöttel in ihrer Dankesrede. Die Medaille, die ihrer Meinung in erster Linie eine Auszeichnung für den Landkreis sei, empfinde sie zwar als persönliche Ehre, aber gleichermaßen auch als Verpflichtung, sich weiterhin für die Gesellschaft zu engagieren. Dass Johanna Rumschöttel, die erst vor wenigen Tagen ihren 70. Geburtstag feiern durfte, diesem Anspruch bereits mannigfach gerecht wird, bestätigte Prälat Lindenberger bereits in seiner Laudatio. Als Vorsitzende des Katholikenrates der Region München, des Vorstandes der Lebenshilfe München, als Stellvertretende Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft für Öffentliche und Freie Wohlfahrtspflege und Vorsitzende des dortigen Fachausschusses Asyl, Migration und Integration sowie als Vorstandsmitglied in zahlreichen Sozial- und Hilfsorganisationen ist ihr Streben nach einem sozialen Miteinander und möglichst guten Lebensbedingungen für alle Menschen ungebrochen.

Anstifterin im besten Sinne

Landrat Christoph Göbel dementierte dann auch ein stückweit Rumschöttels Aussage, die großen sozialen Projekte seien einzig ein Gemeinschaftswerk. "Das stimmt natürlich in gewisser Weise, aber es bedarf immer eines Menschen, der den Ton angibt, der sagt, wo die Reise hin geht", so der Landrat in seiner Gratulation. "Sie sind im positiven Sinn eine Anstifterin, ein Mensch, der die Fahne hochhält und andere anstiftet, Gutes zu tun", so Göbel weiter.