Zuschuss zu Wohnnebenkosten (Ukraine)

Wenn Sie zwischen März und Mai 2022 unentgeltlich Geflüchtete aus der Ukraine im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung im Landkreis München aufgenommen haben, konnten Sie beim Landratsamt München einen Zuschuss zu Ihren Wohnnebenkosten in Form von Pauschalbeträgen beantragen. Die Antragsfrist endete mit Ablauf des 30. Juni 2022.

Hinweis: Alle fristgerecht eingegangenen Anträge werden bearbeitet. Die Bearbeitung kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Von Rückfragen zum Bearbeitungsstand bitten wir abzusehen. Herzlichen Dank für Ihre Geduld!

Seit 1. Juni 2022: Übernahme angemessener Miet- und Wohnnebenkosten möglich

Seit dem 1. Juni 2022 können ukrainische Geflüchtete Leistungen der Grundsicherung im Jobcenter oder Sozialamt beantragen. In diesem Fall kann das Jobcenter bzw. das Sozialamt bei der Berechnung der Sozialleistungen angemessene Kosten anerkennen, die sich im Rahmen der aktuellen Mietobergrenzen bewegen. Voraussetzung dafür ist ein gültiger Miet- oder Untermietvertag.  Auch Wohnnebenkosten können auf diesem Wege berücksichtigt werden.

Wer Wohnraum kostenfrei zur Verfügung stellt, kann mit seinem Gast eine Beteiligung an den Wohnnebenkosten vereinbaren. Tatsächlich anfallenden Kosten in angemessener Höhe können dann je nach Leistungsbezug vom Jobcenter oder vom Sozialamt berücksichtigt werden.

Weitere Informationen dazu unter Angebot von Wohnraum für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine

Information zum 04.08.2022:
Wir möchten Sie darüber informieren, dass die E-Mailadresse ukraine-unterkunftzuschuss@lra-m.bayern.de nicht mehr aktiv ist, da Anträge zum Zuschuss für Wohnnebenkosten für die Monate März, April und Mai nicht mehr eingereicht werden können.
Sollten Sie noch Fragen zu von Ihnen eingereichten Anträgen für diesen Zeitraum haben, wenden Sie sich gerne per E-Mail an NeubauerM@lra-m.bayern.de
Bei Fragen zu Anträgen ab dem Monat Juni wenden Sie sich bitte direkt an das Jobcenter per E-Mail an jobcenter@lra-m.bayern.de