Definition: Bürgerschaftliches Engagement

Bürgerschaftliches Engagement ist der selbstbestimmte und zielgerichtete Einsatz für nachhaltige Verbesserungen sowohl im persönlichen Lebensumfeld als auch im Gemeinwesen. Es reagiert auf individuelle und gesellschaftliche Herausforderungen und versteht sich als Ergänzung zu staatlichem Handeln.

Bürgerschaftliches Engagement eröffnet kreative und gemeinschaftliche Lösungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens durch die Verbindung von Eigeninitiative und sozialer Verantwortung. Bürgerschaftliches Engagement umfasst Freiwilligenarbeit, Ehrenämter, Selbsthilfe, Bürgerinitiativen und selbstorganisierte Projekte. Es lebt von den Fähigkeiten, Kompetenzen und Interessen der Engagierten.

Bürgerschaftliches Engagement basiert auf demokratischen Grundregeln und Toleranz. Es ist angewiesen auf öffentliche Anerkennung, auf rechtliche, strukturelle und finanzielle Förderung sowie entsprechende Rahmenbedingungen. (Definition des Forums Bürgerschaftliches Engagement München/ November 2000)

Bürgerschaftliches Engagement...

  • umfasst das Ehrenamt, die Freiwilligenarbeit und die Selbsthilfe sowie das Engagement von Organisationen, Initiativen, Verbänden, Unternehmen und Stiftungen.
  • hat in Bayern eine lange Tradition. Ehrenamtlich Engagierte übernehmen Verantwortung, greifen gesellschaftliche Herausforderungen auf und entwickeln Lösungen vor Ort.
  • stärkt den Zusammenhalt und die Lebensqualität in unserer Gesellschaft
  • ist der Einsatz für nachhaltige Verbesserungen sowohl im persönlichen Lebensumfeld (privat) als auch im Gemeinwesen (öffentlich).
  • sucht gemeinschaftliche Lösungen durch Eigeninitiative und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung
  • ist die aktive Mitgestaltung der Gemeinschaft durch Bürgerinnen und Bürger