Elektromobilitätskonzept

Mit Strom durch den Landkreis

Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein des Klimaschutzprogrammes "29++ Klima.Energie.Initiative." des Landkreises München. Um diese zu unterstützen, soll öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur gefördert werden, die ohne Hürden auffindbar und zu bedienen ist. Hierfür wurde mit dem "Elektromobilitätskonzept für den Landkreis München" ein umfassendes Gesamtkonzept für den Aufbau und Betrieb einer zukunftsfähigen und intelligenten Ladeinfrastruktur erstellt.

Klimaschutz endet für den Landkreis nicht bei der Elektromobilität und bildet nur einen Aspekt unter vielen ab. Trotz des angebotsorientierten Nahverkehrsplans und zahlreicher Aktivitäten im Bereich Radverkehr werden das Automobil und der motorisierte Individualverkehr weiterhin eine große Rolle spielen. Die Elektromobilität bietet vor allem dann großes Potenzial, wenn es darum geht, Lärm und Schadstoffe zu reduzieren. Vorausgesetzt, dass der Strom zum Laden der Batterien aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, können über den gesamten Lebenszyklus gesehen in großem Umfang CO2-Emissionen eingespart werden.

Was wurde in dem Konzept erarbeitet?

Auch wenn die meisten Ladevorgänge voraussichtlich zuhause oder am Arbeitsplatz stattfinden werden: Viele Nutzer von elektrisch betriebenen Fahrzeugen sind auf eine öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur angewiesen. Eine dichte und intelligente Ladeinfrastruktur ist an die jeweiligen Bedürfnisse von Elektrofahrzeugen und der Nutzung zugeschnitten. Während das sogenannte langsame Laden eher an Zielorten, wie Supermärkten oder Einkaufszentren zum Einsatz kommt, erlauben Schnellladestationen eine kurzfristige Erhöhung der Reichweiten an Durchgangsstraßen und Autobahnen.

Dabei gibt es auch eine Reihe weiterer Anforderungen, die eine Ladesäule erfüllen muss: Sie muss unter anderem dem Nutzer mitteilen können, ob sie gerade belegt, frei oder defekt ist und welche Zahlungsmöglichkeiten bestehen. Außerdem ist es notwendig sicherzustellen, dass jeder Fahrer eines Elektrofahrzeugs einfach und schnell eine Ladesäule auffinden und freischalten kann.

Im Dezember 2016 hat der Kreistag des Landkreises München beschlossen, ein Elektromobilitätskonzept erstellen zu lassen. Den Zuschlag für die Erstellung des Gutachtens hat das Ingenieursbüro gevas humberg + partner in Zusammenarbeit mit b + p Bogenberger beratung und planung im Juli 2017 erhalten. Im Sommer 2018 wurde das Elektromobilitätskonzept fertig gestellt. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Als nächste Schritte werden nun - den Empfehlungen aus dem Konzept folgend - ein landkreisweites Backendsystem ausgeschrieben und kommunale öffentlich zugängliche Ladestationen errichtet. Bei Fragen zum Thema Elektromobilität können Sie sich gerne an das Sachgebiet 3.3.1.1 Mobilitätsplanung wenden.

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Herr Hendrichs

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