Radwegtangentenkonzept

Dem Radverkehr kommt im Landkreis München eine hohe Bedeutung zu. Um die Radverkehrsinfrastruktur zu verbessern, hat der Ausschusses für Mobilität und Infrastruktur daher am 24. April 2017 beschlossen, dass ein Konzept für schnelle, tangentiale Radverbindungen erarbeitet werden soll, um die bereits geplanten radial auf die Stadt zulaufenden Radschnellverbindungen zu ergänzen.

Mit dieser Aufgabe wurde ein Konsortium bestehend aus dem Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) und dem Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen (SVK) beauftragt. Ziel des zu erstellenden Radwegtangentenkonzeptes war die Empfehlung einer Vorzugsvariante für die geplante tangentiale Radverbindung. Die Ergebnisse wurden im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur des Landkreises München am 28. November 2018 vorgestellt.

Die von PV und SVK ermittelte Vorzugsvariante besteht aus einem ca. 59,68 km langen Basiskorridor, der von Oberschleißheim über Garching, Ismaning, Aschheim, Feldkirchen, Haar, Putzbrunn, Neubiberg, Unterhaching, München-Solln sowie Neuried nach Planegg verläuft und einem ca. 17,90 km langen Korridor B, der von Putzbrunn über Ottobrunn, Taufkirchen, Oberhaching, Grünwald, Pullach und Neuried nach Planegg führt.

Genauere Informationen finden Sie in Kürze im Abschlussbericht von PV und SVK unter "Downloads" am Seitenende.

In der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Infrastruktur am 28. November 2018 wurde auf Basis der von PV und SVK vorgestellten Ergebnisse beschlossen, dass zunächst eine vertiefte Untersuchung tangentialer Radverbindungen in den Teilbereichen Nordost und Südost auf Basis der erarbeiteten Ergebnisse unter Einbindung der Kommunen und nach Prüfung der Kompatibilität zu den aus Mobilfunkdaten auslesbaren Pendlerbeziehungen durchzuführen ist. In diesen Teilbereichen wurden die größten Radverkehrspotenziale von PV und SVK ermittelt.