Aufgeschlüsselte Fallzahlen im Landkreis München (Coronavirus)

Die aktuellen Zahlen zum Impffortschritt finden Sie unter Impfstatistik.

Die Zahlen werden montags bis freitags am späten Nachmittag aktualisiert.

Fallzahlen Infizierte insgesamt:

Im Landkreis München wurden seit Donnerstag, 14 Uhr, 11 weitere Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Insgesamt gibt es seit Meldung des ersten Falls im Landkreis München am 4. Februar 2020 15.437 bestätigte Infektionsfälle. Aktuell sind 115 Personen infiziert. Insgesamt ergeben sich 2.699 Mutationsfälle aus Verdachts- und Bestätigungsdiagnose.

Seit dem 26. März 2020 wurden insgesamt 294 Todesfälle bestätigt.

Insgesamt gelten 15.028 Personen als statistisch genesen. Darin enthalten sind alle Personen, bei denen der Beginn der Quarantäne 14 Tage oder länger zurückliegt. Die tatsächliche Krankheitsdauer variiert, daher kann es in Einzelfällen sein, dass Personen auch nach Ablauf der Quarantäne noch Symptome haben, andere Infizierte sind bereits nach wenigen Tagen wieder gesund. (Datenstand: 30.07.2021).

Die 7-Tages-Inzidenz ergibt sich aus der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Die vom Robert Koch-Institut (RKI) für den Landkreis München ermittelte 7-Tages-Inzidenz beträgt 16,8. (30.07.2021)

Inzidenzwerte der vergangenen 7 Tage:

29.07.: 17,4
28.07.: 16,5
27.07.: 16,0
26.07.: 18,8
25.07.: 14,8
24.07.: 15,1
23.07.: 14,3

Die Zahlen zum Infektionsgeschehen in Bayern laut LGL finden Sie unter www.lgl.bayern.de.

Hinweis: Die von uns genannte Gesamtzahl der Infizierten und die Zahl der Neuinfizierten kann von den Zahlen in den Veröffentlichungen des LGL/RKI abweichen. Ursache kann z. B. sein, dass im Landkreis wohnhafte Personen außerhalb des Landkreises erkranken und von dem für den Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Erkrankung zuständigen Gesundheitsamt erfasst werden. Diese Fälle werden mitunter von diesem Gesundheitsamt dem LGL/RKI als Fälle mit Bezug zum Landkreis München gemeldet und anschließend dem Gesundheitsamt im Landkreis München zur Bearbeitung zugewiesen. Diese Fälle finden somit keinen oder verzögerten Eingang in die Statistik des Landratsamts. Derartige Abweichungen können sich etwa auch bei Ausbruchsgeschehen in Betrieben oder Einrichtungen/Gemeinschaftsunterkünften ergeben, da dort Wohnort und Ort der Tätigkeit oftmals voneinander abweichen.

Fallzahlen nach Alter:

0 bis 4 Jahre:415
5 bis 9 Jahre:631
10 bis 14 Jahre:702
15 bis 19 Jahre:1.052
20 bis 24 Jahre:1.314
25 bis 29 Jahre:1.177
30 bis 34 Jahre:1.172
35 bis 39 Jahre:1.214
40 bis 44 Jahre:1.127
45 bis 49 Jahre:1.159
50 bis 54 Jahre:1.323
55 bis 59 Jahre:1.104
60 bis 64 Jahre:689
65 bis 69 Jahre:373
70 bis 74 Jahre:385
75 bis 79 Jahre:437
80 bis 84 Jahre:432
85 bis 89 Jahre:365
90 und älter:366

Fallzahlen nach Gemeinden:

KommuneInfizierte gesamt  Fälle seit letzter Meldung
Aschheim453 
Aying196 
Baierbrunn126 
Brunnthal182 
Feldkirchen253 
Garching856+2
Gräfelfing562+2
Grasbrunn216 
Grünwald510 
Haar1.473 
Hohenbrunn257 
Höhenkirchen-Siegertsbrunn420+1
Ismaning685 
Kirchheim440 
Neubiberg565 
Neuried333+1
Oberhaching645 
Oberschleißheim558 
Ottobrunn1.046 
Planegg453+1
Pullach491 
Putzbrunn293 
Sauerlach254 
Schäftlarn199 
Straßlach-Dingharting110 
Taufkirchen903 
Unterföhring500+1
Unterhaching1.007 
Unterschleißheim1.451+3

 

Vorgehen zur Erkennung und Absonderung von Personen, bei denen ein Verdacht oder bestätigter Nachweis auf eine Infektion mit einer Mutation des Coronavirus besteht:

In der Regel wird bei Labordiagnosen auf Sars-CoV-2 routinemäßig untersucht, ob ein Verdacht besteht, dass eine Virusvariante (Mutation) vorliegen könnte. Ist dies der Fall, wird eine vertiefende Analyse angestrebt, um zu klären, ob sich der Verdacht einer Mutation bestätigt und welche Virus-Variante die infizierte Person aufweist. Dies ist allerdings nicht immer möglich, wenn z .B. das Abstrichmaterial zu alt ist; für den Vollzug des Infektionsschutzgesetzes werden daher dringende Verdachtsfälle und bestätigte Verdachtsfälle gleich behandelt. Für Personen, die diesen Kategorien angehören, sowie für deren Kontaktpersonen gilt eine verlängerte Quarantänezeit von 14 Tagen, die nicht vorzeitig beendet werden kann. Die betroffenen Personen werden sowohl medizinisch wie auch seitens der Verwaltung engmaschig betreut.
Weitere Informationen zu den Virus-Mutationen können Sie bei Interesse in folgender Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts nachlesen: 2. Bericht zu Virusvarianten von SARS-CoV-2 in Deutschland, insbesondere zur Variant of Concern (VOC) B.1.1.7 (rki.de)