Wirtschaftshilfen für Unternehmen, Angehörige der freien Berufe, Soloselbständige

Berechtigte

  • Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen einschließlich Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren; gemeinnützige Unternehmen; keine öffentlichen Unternehmen.
  • mind. 50 % Umsatzeinbruch in zwei zusammenhängenden Monaten April bis August 2020 gegenüber den Vorjahresmonaten oder mind. 30 % Umsatzeinbruch im Durchschnitt April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Mögliche Förderhöhe

  • 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
  • 60 % bei Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 %
  • 40 % bei Umsatzeinbruch von mehr als 30 %
  • Streichung der KMU-Deckelungsbeträge; für alle Unternehmen gilt der Höchstbetrag von 50.000 € im Monat (insgesamt max. 200.000 €).

Zeitraum für mögliche Antragsstellung

  • 21.10.2020 – 31.03.2021

Ansprechpartner

Ansprechpartner:
Herr Ortner
Wirtschaftsförderung
Tel.: 089 / 6221-2771
Fax: 089 / 6221-44 2771
E-Mail: wirtschaftsfoerderung@lra-m.bayern.de

Berechtigte

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro in Deutschland. Damit haben auch größere mittelständische Unternehmen Zugang zu dieser Hilfe. Unternehmen, die November- bzw. Dezemberhilfe erhalten haben, sind für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt. Leistungen nach der Überbrückungshilfe II werdenfür diese Monate angerechnet.
  • mind. 30 % Umsatzeinbruch in einem Monat im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 – Antragsberechtigung im betreffenden Monat
  • Neustarthilfe für Soloselbständige: Umsatzeinbruch von mind. 60 % im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zu einem sechsmonatigen Referenzumsatz 2019

Mögliche Förderhöhe

  • 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
  • 60 % bei Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 %
  • 40 % bei Umsatzeinbruch von mehr als 30 %
  • Für alle Unternehmen gilt der Höchstbetrag von bis zu 1,5 Mio. € im Monat.
  • Als Obergrenze gilt die Grenze des europäischen Beihilferechts.
  • Neustarthilfe für Soloselbstständige und unständig Beschäftigte: Einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von 50 % des Vergleichsumsatzes (einmaliger Betrag von bis zu 7.500 € als Zuschuss).

Zeitraum für mögliche Antragsstellung

  • 10.02.2021 – 31.08.2021

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Herr Ortner
Wirtschaftsförderung
Tel.: 089 / 6221-2771
Fax: 089 / 6221-44 2771
E-Mail: wirtschaftsfoerderung@lra-m.bayern.de

Berechtigte

  • Direkt Betroffene: Alle von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen (private und öffentliche), Betriebe, Selbständige – Solo-Selbständige und Freiberufler im Haupterwerb –, Vereine und Einrichtungen
  • Indirekt Betroffene: Unternehmen und Soloselbstständige, die nachweislich und regelmäßig mindestens 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungen betroffenen Unternehmen erzielen.
  • Über Dritte Betroffene: Unternehmen und Soloselbstständige, die regelmäßig mindestens 80 % ihrer Umsätze durch Lieferungen und Leistungen im Auftrag direkt von den Maßnahmen betroffener Unternehmen über Dritte (zum Beispiel Veranstaltungsagenturen) erzielen. Diese Antragsteller müssen im November 2020 wegen der Schließungsverordnungen Umsatzeinbruch von mehr als 80 % gegenüber dem Vergleichsumsatz nachweisen.

Mögliche Förderhöhe

  • 75% des Vergleichsumsatzes, anteilig für jeden Tag im November 2020 berechnet, an dem ein Unternehmen tatsächlich vom Corona-bedingten Lockdown direkt, indirekt oder über Dritte betroffen war
  • Vergleichsumsatz = i.d.R. November 2019 (bei Soloselbstständigen alternativ der durchschnittliche Monatsumsatz im Jahre 2019)

Zeitraum für mögliche Antragsstellung

  • 25.11.2020 – 30.04.2021

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Berechtigte

  • Direkt Betroffene: Alle von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen (private und öffentliche), Betriebe, Selbständige – Solo-Selbständige und Freiberufler im Haupterwerb –, Vereine und Einrichtungen
  • Indirekt Betroffene: Unternehmen und Soloselbstständige, die nachweislich und regelmäßig mindestens 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungen betroffenen Unternehmen erzielen.
  • Über Dritte Betroffene: Unternehmen und Soloselbstständige, die regelmäßig mindestens 80 % ihrer Umsätze durch Lieferungen und Leistungen im Auftrag direkt von den Maßnahmen betroffener Unternehmen über Dritte (zum Beispiel Veranstaltungsagenturen) erzielen. Diese Antragsteller müssen im November 2020 wegen der Schließungsverordnungen Umsatzeinbruch von mehr als 80 % gegenüber dem Vergleichsumsatz nachweisen.

Mögliche Förderhöhe

  • 75 % des Vergleichsumsatzes, anteilig für jeden Tag im Dezember 2020 berechnet, an dem ein Unternehmen tatsächlich vom Corona-bedingten Lockdown direkt, indirekt oder über Dritte betroffen war
  • Vergleichsumsatz = i.d.R. Dezember 2019 (bei Soloselbstständigen alternativ der durchschnittliche Monatsumsatz im Jahre 2019)

Zeitraum für mögliche Antragsstellung

  • 23.12.2020 – 30.04.2021

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  • Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe mit bestehendem Hauptwohnsitz in Bayern (Stichtag: 1. Oktober 2020), die spätestens seit 1. Februar 2020 eine künstlerische, publizistische oder kulturnahe Tätigkeit erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausüben.

Mögliche Förderhöhe

  • Bis zu 1.180 € pro Antragsmonat in Form eines fiktiven Unternehmerlohns zur Sicherung des Lebensunterhalts (Oktober bis Dezember 2020)

Zeitraum für mögliche Antragsstellung

  • 31.03.2021

Weiterführende Links

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Berechtigte

  • Um Künstlerinnen und Künstler in der Anfangsphase ihrer professionellen Laufbahn trotz der derzeit widrigen Bedingungen den notwendigen Freiraum zur Realisierung von Projekten, aber auch für ihre künstlerische Entfaltung und Weiterentwicklung zu verschaffen, bietet die Staatsregierung ab Anfang des Jahres 2021 5.000 Stipendien in Höhe von jeweils 5.000 € an.

Mögliche Förderhöhe

  • 5.000 € pro Stipendium;

Zeitraum für mögliche Antragsstellung

  • wird noch bekanntgegeben

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Berechtigte

  • Auf Grund des anhaltenden pandemischen Geschehens wird das Spielstättenprogramm bis 30. Juni 2021 verlängert und zusätzlich dahingehend erweitert, dass auch Kulturveranstalter ohne eigene Spielstätte antragsberechtigt sind.

Mögliche Förderhöhe

  • Gesamtumfang 15 Mio. €

Zeitraum für mögliche Antragsstellung

  • 30.06.2021

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Berechtigte

  • Antragsberechtigt ist, wer in Bayern ein gewerbliches Kino mit regelmäßigem Spielbetrieb betreibt. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die in der beantragten Kinospielstätte aus dem Verkauf von Kinokarten in der Gesamtsumme einen Umsatz von mehr als 100.000 € im Jahr 2019 erzielt haben.

Mögliche Förderhöhe

  • Gesamtumfang 12 Mio. €

Zeitraum für mögliche Antragsstellung

  • 30.06.2021

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Berechtigte

  • Honorarkräfte, die an staatlichen Einrichtungen ein vertraglich geregeltes Engagement hatten, das Corona-bedingt abgesagt wurde, können mit einem Ausfallhonorar rechnen. Der Freistaat Bayern orientiert sich dabei an den Regelungen des Bundes, wonach abhängig vom Vertragsinhalt die Zahlungen eines kompletten Ausfallhonorar oder aber bis zu 60 % des vereinbarten Honorars – ohne Gegenleistungen – vorgesehen ist. Das gilt auch für nicht-künstlerische Honorarkräfte wie Maskenbildner oder Techniker.

Mögliche Förderhöhe

  • Bei einem (befristeten) Arbeitsverhältnis wird das Honorar ganz erstattet. Bei einem „freien Dienstverhältnis“ kommt der Freistaat für 60 % bei einer Gage bis 1.000 € auf. Ab 1.000 € zahlt der Freistaat 40 % bis max. 2.500 €.

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Berechtigte

  • Als verantwortliches Ministerium ist das Ministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) darum bemüht, staatlich geförderte Projekte (Musik, Theater, Festivals etc.), die aufgrund des Pandemiegeschehens nicht wie geplant durchgeführt werden konnten oder können, flexibel zu handhaben – etwa dadurch, dass Förderzeiträume verschoben, alternative Leistungskomponenten (wie etwa digitale Lösungen) anerkannt und Härtefälle individuell geprüft werden.

Mögliche Förderhöhe

  • Gesamtumfang 150 Mio. €

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Berechtigte

  • Das Hilfsprogramm für Laienmusik richtet sich an alle gemeinnützigen Laienmusikvereine, die Mitglied in einem der 22 Dachverbände der Laienmusik in Bayern sind. Im Rahmen des Hilfsprogramms können auch Maßnahmen zur Umsetzung von Schutz- und Hygienekonzepten oder die Anmietung von erforderlichen Proberäume gefördert werden.

Mögliche Förderhöhe

  • 1.000 € pro Laienmusikverein. Für jedes weitere Ensemble eines Vereins erhöht sich die Summe um zusätzlich bis zu 500 €.

Zeitraum für mögliche Antragsstellung

  • 30.06.2021

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Berechtigte

  • Zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise stehen Darlehensprodukte der LfA Förderbank sowie verschiedene Bürgschaftsprogramme zur Verfügung. Primäres Ziel ist die Bereitstellung zusätzlicher Liquidität. Erster Ansprechpartner ist die eigene Hausbank.

Mögliche Förderhöhe

  • Bis zu 30 Mio. €

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Sozialleistungen

(Grundlage: Sozialschutzpaket III, § 67 SGB II, § 141 SGB XII)

Bis zum 31.12.2021 gelten folgende Besonderheiten für die Beantragung der Leistungen nach dem SGB II und dem 3. und 4. Kapitel SGB XII:

  • Keine Prüfung des Vermögens, wenn es nicht erheblich ist (60.000 € bei Alleinstehenden; zusätzlich 30.000 € für jedes weitere BG-Mitglied)

  • Aussetzen der Mietobergrenzen (Ansetzen der tatsächlichen Mietkosten in der Leistungsberechnung; keine Kürzung auf die für die Leistungsgesetze geltenden Mietobergrenzen)

Der Zugang zu den Leistungen wurde dadurch erheblich erleichtert.

 

Ansprechpartner für Leistungsberechtigte nach dem SGB II

Ansprechpartner für Leistungsberechtigte nach dem SGB XII

Alle erwachsenen Leistungsempfänger, die im Mai 2021 Leistungen nach dem SGB II, dem 3. und 4. Kapitel SGB XII, dem BVG und dem AsylbLG mit den Regelbedarfsstufen 1 und 2 beziehen, erhalten im Mai 2021 einmalig 150 € ausbezahlt. Die Mittel dienen zur Abgeltung Corona bedingter Aufwendungen, wie z. B. dem Kauf von Masken.

Ein eigener Antrag muss für diese einmalige Hilfe nicht gestellt werden.

 

Ansprechpartner für Leistungsberechtigte nach dem SGB II

Ansprechpartner für Leistungsberechtigte nach dem SGB XII

Ansprechpartner für Leistungsberechtigte nach dem AsylbLG

Ansprechpartner für Leistungsberechtigte nach dem BVG

  • Kriegsopferfürsorge nach §§ 25 ff. BVG, Frau Sponfeldner
    Tel. 089 / 6221-2273
    Fax: 089 / 6221-44 2273
    E-Mail: sponfeldnerr@lra-m.bayern.de

(Grundlage: § 21 Abs. 6 SGB II i. d. F. vom 01.01.2021)

Nach einer Fachanweisung der Bundesagentur für Arbeit wird der Kauf eines Endgerätes für Schüler gefördert.
Es kann ein Zuschuss von bis zu 350 € pro Endgerät übernommen werden, wenn die Schülerin/der Schüler Leistungen nach dem SGB II bezieht und die Schule bestätigt, dass seitens der Schule kein Endgerät zur Nutzung zur Verfügung steht und dass am Distanzunterricht teilgenommen wird.

Für diese Leistung muss ein formloser Antrag gestellt werden.
Der Antrag kann über das Jobcenterpostfach gestellt werden (jobcenter@lra-m.bayern.de). Die notwendige Bestätigung finden Sie nachfolgend.

Ansprechpartner für Leistungsberechtigte nach dem SGB II

(Grundlagen: § 37 Abs. 1, 4 SGB XII, § 2 AsylbLG i. V. m. § 37 Abs. 1, 4 SGB XII, § 3 i. V. m. § 6  Abs. 1 AsylbLG)

Leistungsberechtigte Schülerinnen und Schüler nach dem SGB XII und dem AsylbLG können einen Zuschuss für die notwendige Anschaffung eines Endgeräts beantragen. Voraussetzung ist eine Bestätigung der Schule, dass die Schülerin/der Schüler am Distanzunterricht teilnimmt und ihr/ihm kein Endgerät von der Schule zur Verfügung gestellt werden kann.

Für diesen Zuschuss ist ein formloser Antrag zusammen mit der Bestätigung der Schule zu stellen. Die notwendige Bestätigung finden Sie nachfolgend.

Ansprechpartner für Leistungsberechtigte nach dem SGB XII

Ansprechpartner für Leistungsberechtigte nach dem AsylbLG

(Grundlage: Drittes Corona-Steuerhilfegesetz)

Kindergeldbezieher erhalten im Mai 2021 einen Kinderbonus von einmalig 150 € für jedes kindergeldberechtigte Kind. Der Kinderbonus wird bei Sozialleistungen deren Zahlung von anderen Einkommen abhängig ist (u.a. Grundsicherungsleistungen, Wohngeld), nicht als Einkommen berücksichtigt. Er wird also zusätzlich zu diesen Leistungen gezahlt.

Ein eigener Antrag muss für den Kinderbonus nicht gestellt werden.

 

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