Der Zukunft neue Wege bauen: IBA-M stellt die ersten 16 Projektkandidaten vor
+++ Eine Pressemitteilung der Internationalen Bauausstellung Metropolregion München (IBA-M) +++
Mit dem Tag der IBA 2025 setzte die Internationale Bauausstellung Metropolregion München (IBA-M) ein starkes Zeichen für Kooperation und gemeinsames Gestalten. Unter dem Motto „IBA Miteinand“ kamen knapp 500 Personen zusammen, um die Mobilität der Zukunft gemeinsam weiterzudenken.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Zusammenarbeit über Sektoren und Verwaltungsebenen hinweg gelingen kann – und warum sie für die Transformation der Mobilität in der Region entscheidend ist. Die IBA-M bot hierfür erneut eine Austauschplattform für die vielfältigen Mobilitätsakteure.
Ein inspirierender Impuls von Ultratrail-Athletin Annabel Müller eröffnete den Tag. Es folgten ein hochkarätig besetzter Dialog zwischen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sowie vertiefende Foren am Nachmittag, in denen gemeinsam Perspektiven für ein neues Miteinander entwickelt wurden. Der Blick über die Region hinaus machte zudem deutlich, welche Chancen internationale Kooperation für die Mobilitätswende bietet.
Ausblick und nächste Schritte
Die Veranstaltung markiert den Auftakt einer neuen Phase: Die vorgestellten 16 Projektkandidaten bilden die Grundlage für die Entwicklung konkreter Mobilitätslösungen und innovative Lebensräume in der Metropolregion. Sie zeigen beispielhaft, wie Kooperation und Vernetzung zu greifbaren Projekten führen, die unsere Region nachhaltig verändern.
Die Projektkandidaten werden nun entlang der IBA-M-Exzellenkriterien qualifiziert, vertieft und gemeinsam mit Partnerkommunen, Forschungseinrichtungen und Praxisakteuren weiterentwickelt. Ziel ist es, wegweisende Beispiele für eine zukunftsfähige, integrierte Mobilitätskultur sichtbar zu machen und langfristig umzusetzen. Die Auswahl der Projektkandidaten verdeutlicht die Vielfalt, Innovationskraft und regionale Relevanz der Ideen, die die IBA-M in den nächsten Jahren fördern wird.
Die ersten 16 Projektkandidaten der IBA-M
Im Rahmen der Veranstaltung wurden die ersten 16 Kandidaten vorgestellt, die nach kuratorischer Prüfung in die nächste Phase des IBA-Prozesses eintreten. Sie zeigen beispielhaft, wie Mobilität, Raum und gesellschaftliche Teilhabe neu verknüpft werden können.
Stimmen der Gesellschafter
Dominik Krause, Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München: „Ich freue mich sehr, dass die IBA Metropolregion München jetzt Fahrt aufnimmt“, so Bürgermeister Dominik Krause, der die Veranstaltung eröffnete. „Die heute vorgestellten Projektkandidaten sind mehr als vielversprechend. Als Landeshauptstadt München unterstützen wir den IBA-Prozess deshalb intensiv. Besonders positiv ist die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Stadt und Umland. Denn eine sinnvolle Entwicklung der Region geht nur gemeinsam.“
Steffen Kercher, Baureferent – Stadt Augsburg: „Die IBA-M wird Innovationskraft und Dynamik in unserer Region stärken. Wir werden mit zukunftweisenden Mobilitätslösungen im wahrsten Sinne neue Wege beschreiten. Gemeinsam mit der IBA-M GmbH und unseren Partnerinnen und Partnern aus der Region werden wir die Idee von Wege des Wassers nun weiter ausgestalten. Dabei wollen wir die DNA unserer Stadt aufgreifen und das Projekt in die Zukunft führen.“
Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Wirtschaftsreferent – Stadt Ingolstadt: „Die IBA-Kandidatenschaft gibt unserem Projekt zur Urban Air Mobility starken Rückenwind: Sie fördert die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft, Forschung und Verwaltung, schafft Raum für innovative Mobilitätslösungen und erhöht die Sichtbarkeit unseres Vorhabens, den unteren Luftraum zwischen Ingolstadt und dem Flughafen München für verschiedene Anwendungsszenarien der Luftmobilität zu erschließen. Damit wächst nicht nur unser Umsetzungspotenzial – wir leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und wirtschaftlichen Stärke der gesamten Region.“
Christoph Göbel, Landrat – Landkreis München: „Die IBA Metropolregion München eröffnet die Chance, Mobilität, Siedlungsentwicklung und gesellschaftliches Miteinander gemeinsam neu zu gestalten. Als Gesellschafter unterstützt der Landkreis München dieses Vorhaben in besonderem Maß. Projekte wie Autofrei – ich bin dabei!, A dritts Platzl oder Transformation im Herzen, die derzeit im Landkreis München erarbeitet werden, zeigen, dass nachhaltige Mobilität, attraktive Ortskerne und lebenswerte Quartiere keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig stärken. Für den Landkreis München bedeutet IBA: Wir investieren in die Zukunft für unsere Städte und Gemeinden, in denen Menschen leben, lernen und mobil sein wollen“.
Helmut Petz, Landrat – Landkreis Freising: „Aus dem Landkreis Freising sind zwei Projektideen als IBA-Kandidaten ausgewählt worden. Darüber freuen wir uns sehr. Sowohl das Lernviertel Freising – Bildung BeWEGt am Schulcampus Wippenhauser Straße als auch das Zukunftsquartier Freising am Bahnhof zeigen, dass und wie wir Mobilität Lebensqualität und Bildung zukunftsgerichtet weiterentwickeln und in Einklang bringen wollen. Die IBA wird diese Vorhaben mit ihrer Expertise auf ein überregionales und vorbildgebendes Niveau heben. Als Gesellschafter der IBA ist es uns ein besonderes Anliegen, diesen Weg aktiv zu unterstützen und damit die Innovationskraft unserer Region zu stärken und sichtbar zu machen. Beide Projekte zeigen: Die Zukunft entsteht im Kopf - wir gestalten sie aktiv mit.“
Wolfgang Wittmann, Geschäftsführer EMM e.V. – IBA-Unit im EMM e.V.: "Der Tag der IBA der Metropolregion München hat gezeigt, dass die Projektideen immer konkreter werden und die IBA zügig Fahrt aufnimmt. Wir freuen uns auf die nächsten 9 Jahre und den dynamischen Prozess der IBA, bei dem die Metropolregion München auch im Rahmen der IBA-Unit noch viel Raum und Möglichkeiten bietet, um aktiv an der Mobilität der Zukunft mitzuwirken.
Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk, Stadtbaurätin – Landeshauptstadt München und Aufsichtsratsvorsitzende der IBA-M: „Donnersbergerbrücke und Wandlungsräume – die zwei ausgewählten städtischen Projektkandidaten zeigen die gesamte stadtplanerische Spannbreite der IBA Metropolregion München auf. Die ohnehin anstehende Erneuerung der Donnersbergerbrücke wird durch die IBA-M zur Chance, einen zukunftsweisenden Raum der Mobilität zu schaffen, der sowohl besonderen gestalterischen als auch technischen Anforderungen gerecht wird. Die Idee der ‚Wandlungsräume‘ verfolgt ein neuartiges Verständnis von Mobilität, das den Fokus auf die hochwertige Gestaltung des öffentlichen Raums mit vielfältigen Nutzungen legt.“

