„Klang meines Körpers“

Interaktive Ausstellung rückt das Thema Essstörungen in den Fokus

Vom 22. bis 31. Juli 2026 wird die interaktive Ausstellung „Klang meines Körpers“ zur Prävention von Essstörungen im Jugendkulturzentrum „Next Level“ in Taufkirchen, Eschenstraße 7, stattfinden. Während das vom Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) zur Verfügung gestellte Format an den meisten Tagen für angemeldete Schulklassen reserviert ist, öffnet die Suchtprävention des Landratsamts München die Türen an zwei Nachmittagen auch für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger: Am Donnerstag, 23. Juli, sowie Dienstag, 28. Juli, sind alle Interessierten jeweils von 15:30 bis 18:30 Uhr eingeladen, die Ausstellung zu besuchen. Der Besuch ist kostenfrei und erfordert keine vorherige Anmeldung.

Bereits im Jahr 2023 war das Projekt im Landkreis München zu sehen. Nun kehrt die Ausstellung zurück, um das sensible und oftmals tabuisierte Thema Essstörungen ins Licht zu rücken. Das Team der Suchtprävention des Landratsamts verfolgt das Ziel, über die vielfältigen Ursachen und entscheidenden Warnsignale der Erkrankung aufzuklären. Gleichzeitig sollen durch die Ausstellung Vorurteile in der Gesellschaft abgebaut und Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Das Projekt möchte sowohl Betroffenen als auch deren Umfeld Mut machen, den ersten Schritt zu gehen und Hilfe anzunehmen.

Ein wesentliches Merkmal von „Klang meines Körpers“ ist der interaktive und persönliche Zugang zur Thematik. Die Ausstellung beschränkt sich nicht auf bloße Theorie. Über Porträts, selbst verfasste Texte und Musik von Menschen, die ehemals selbst von einer Essstörung betroffen waren, wird die Lebensrealität und der Weg aus der Krankheit für die Besucherinnen und Besucher greifbar gemacht. Um sicherzustellen, dass niemand mit den aufkommenden Gedanken und Emotionen alleingelassen wird, begleiten geschulte Fachkräfte die Ausstellung.

Das Informationsangebot richtet sich an alle Interessierten. Willkommen sind Jugendliche, Eltern und Angehörige ebenso wie Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und letztlich alle Bürgerinnen und Bürger, die sich grundlegend über das Thema Essstörungen informieren möchten. 

Weitere Informationen zur Suchtprävention des Landratsamts sowie konkrete Anlaufstellen finden sich unter https://www.landkreis-muenchen.de/buergerservice/dienstleistung/suchtpraevention/