Erweitertes Führungszeugnis für Ehrenamtliche

Bundeskinderschutzgesetz

Seit Januar 2012 sind Jugendämter verpflichtet, die Träger der freien Jugendhilfe zum Abschluss einer Vereinbarung aufzufordern. Darin enthalten ist die Vorlage des erweiterten Führungszeugnis. Damit soll sichergestellt werden, dass Kinder und Jugendliche nicht von einschlägig vorbestraften Personen betreut werden (72a Sozialgesetz Buch VIII - SGB VIII). Einer möglichen Kindeswohlgefährdung soll vorgebeugt und der Kinderschutz verbessert werden.

Der Landkreis München möchte durch die Unterzeichnung der Vereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrages § 72a SGB VIII (s. unten) einen Beitrag zu einem möglichst praktikablen Vollzug des Gesetzes beitragen. Hier soll der bürokratische Aufwand gering gehalten werden, damit ehrenamtliches Engagement weiter gefördert wird.

Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises München hat in seiner Sitzung am 9. Oktober 2013 beschlossen, dass das Kreisjugendamt München eine Vereinbarung mit allen freien Trägern der Jugendhilfe im Landkreis München abschließen soll.

Zu den freien Trägern zählen u.a.

  1. die Mitgliedsverbände im Kreisjugendring München-Land,
  2. Sport- und Schützenvereine sowie
  3. die Freiwilligen Feuerwehren,

die unter die gesetzliche Regelung des § 72 Abs. 4 SGB VIII fallen.

Auf dieser Internetseite finden Sie:

  1. das Informationspaket für Jugendverbände zur Umsetzung des § 72a SGB VIII "Erweitertes Führungszeugnis"
  2. eine Mustervereinbarung (Vereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrags zwischen Kreisjugendamt und Träger)

Kontakt

Frau Yildizoglu
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