Klimafolgenanpassung
Der Klimawandel hat weitreichende Auswirkungen für Mensch und Umwelt. Deshalb geht der Landkreis München das Thema Klimaanpassung strategisch an und erstellt ein landkreisweites Konzept zur Anpassung an den Klimawandel.
Das Klima im Landkreis München hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert, und es wird sich weiter ändern. Deutlich mehr Starkregen, Hitze und Trockenheit werden erwartet. Die Folge sind beispielsweise Hochwasser, Waldbrände und Stürme. Auswirkungen spüren sowohl Mensch (z.B. Beeinträchtigung der Gesundheit) und Wirtschaft (z.B. Beschädigung der Infrastruktur und Beeinträchtigung der Transportwege, Ertragsausfällen in der Landwirtschaft) als auch Umwelt (z.B. Artenwandel und –sterben, Bodenerosion). Um sich an diese Veränderungen anzupassen, muss sich der Landkreis München bereits heute auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten. Und die Anpassung bietet auch Chancen: Investitionen in Klimaanpassung sind Investitionen in eine lebenswerte Gemeindeinfrastruktur, in eine resiliente Wirtschaft, in die Gesundheit, Lebensqualität und das Wohlbefinden der Menschen vor Ort. Der Landkreis München geht ergänzend zum Thema Klimaschutz auch das Thema Klimaanpassung strategisch an.
Umsetzung und Verstetigung
Von der Planung zur Umsetzung: "DAS-A.2: Umsetzung eines integrierten Klimaanpassungskonzepts für den Landkreis München"
Der Landkreis München und seine kreisangehörigen Kommunen setzen ihre gemeinsame Arbeit zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels fort. Aufbauend auf dem integrierten Klimaanpassungskonzept, das in den Jahren 2024 und 2025 im Rahmen der Förderphase A.1 erarbeitet wurde, beginnt nun die Umsetzungsphase im Förderschwerpunkt A.2.
Ziel dieser zweiten Förderphase ist es, die im Klimaanpassungskonzept definierten prioritären Maßnahmen schrittweise in die Praxis zu überführen sowie tragfähige Strukturen für eine dauerhafte Klimaanpassung aufzubauen.
Inhalte und Ziele der Förderphase A.2
Im Mittelpunkt der Förderphase A.2 steht die Umsetzung eines Konzepts zur nachhaltigen Klimaanpassung. Die Klimaanpassung soll dabei dauerhaft als Querschnittsaufgabe im Landkreis und in den Kommunen verankert werden.
Konkret umfasst die Förderphase A.2 insbesondere:
- die Umsetzung ausgewählter prioritärer Maßnahmen aus dem integrierten Klimaanpassungskonzept,
- den Aufbau und die Verstetigung von Arbeitsstrukturen, die eine langfristige und effiziente Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommunen ermöglichen,
- die Bildung thematischer Arbeitsgruppen, in denen mehrere Kommunen gemeinsam an konkreten Anpassungsmaßnahmen arbeiten,
- die Nutzung von Synergien zwischen Klimaanpassung, Natürlichem Klimaschutz und weiteren Nachhaltigkeitsthemen,
- die Weiterentwicklung von Monitoring- und Controlling-Strukturen, um Fortschritte und Wirkungen der Maßnahmen nachvollziehbar zu machen,
- die Einbindung relevanter Akteursgruppen sowie die Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit.
Zusammenarbeit im Landkreis
Die Umsetzung der Klimaanpassung erfolgt weiterhin in enger Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis München und seinen kreisangehörigen Kommunen. Ziel ist es, gemeinsame Lösungen zu entwickeln, Erfahrungen auszutauschen und kommunale Ressourcen effizient zu nutzen. Die Förderphase A.2 versteht sich dabei ausdrücklich als Angebot zur freiwilligen Zusammenarbeit, das kommunale Eigenständigkeit wahrt und gleichzeitig gemeinsame Mehrwerte schafft.
| Förderkennzeichen | 67DAA01232 |
| Förderprogramm | Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (DAS) |
| Förderschwerpunkt A.2 | Umsetzung eines integrierten Klimaanpassungskonzepts |
| Laufzeit | 01.01.2026 - 31.12.2028 |
| Gefördert durch | Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz |
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