Oberbayern - Landkreis München

Garchinger See - EU-Badesee

Lage: Im Nordwesten des
Stadtgebietes von Garching.

Größe des Erholungsgebietes:

91.000 m², davon 47.000 m² Wasserfläche, bei 1.000 Metern ausgebauter Uferlänge. Wassertiefe ca. 2,5 Meter. Parkplätze gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft beim großen Sportpark.

Aktueller Hinweis

Unabhängig von der einwandfreien Badewasserqualität kann das Badevergnügen durch einen von Parasiten verursachten juckenden Hautausschlag beeinträchtigt werden. Diese "Badedermatitis" ist überwiegend harmlos, aber lästig. Weitere Informationen finden auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Einstufung der Badegewässerqualität

Die Einstufung erfolgt anhand der Badegewässerwerte, die in den Jahren 2008 bis 2017 gemessen wurden.

Ergebnisse der Badesaison 2018

Datum Wassertemperatur Escherichia coli - Anzahl in 100 ml Enterokokken - Anzahl in 100 ml Bewertung
02.07.2018 21 Grad 470 594 ohne Beanstandung
18.06.2018 22,3 Grad 575 65 ohne Beanstandung
04.06.2018 26 Grad 134 10 ohne Beanstandung
23.04.2018 17 Grad <10 43 ohne Beanstandung
07.05.2018 21 Grad 21 10 ohne Beanstandung
22.05.2018 22 Grad 87 43 ohne Beanstandung

Auffällige Ereignisse in der Badesaison

Die Überwachung des Badeplatzes durch das Gesundheitsamt soll Sie auch vor der Auswirkung durch Ereignisse schützen, die die Badegewässerqualität und die Gesundheit der Badenden beinträchtigen können. Diesbezüglich werden Sie hier informiert und neben den seitens der Behörde zu ergreifenden Abhilfemaßnahmen kann auch ein zeitweises Badeverbot zu Ihrem Schutz erlassen werden.

Ein Badeverbot wird ausgesprochen, wenn:

  • nach dem Ergebnis der Ortsbesichtigung mit einer fäkalen Verunreinigung des Badegewässers zu rechnen ist, soweit davon eine Gefahr für die Gesundheit der Badenden ausgeht
  • bei der Badegewässerüberwachung für den Parameter Escherichia coli ein Einzelwert von mehr als 1.800 KBE/100 ml und/oder für den Parameter Intestinale Enterokokken ein Einzelwert von mehr als 700 KBE/100 ml festgestellt wird und eine unverzüglich veranlasste Kontrolluntersuchung eine Überschreitung der oben angegebenen Werte bestätigt oder
  • Algen in einer Konzentration vorhanden sind, die geeignet ist, die Gesundheit der Badenden zu gefährden.

Das Badeverbot wird örtlich und durch deutlich sichtbare Schilder oder Zeichen an der Badestelle bekannt gemacht.
Die Aufhebung eines Badeverbots erfolgt dann, wenn eine Gesundheitsgefährdung nicht mehr zu befürchten ist. Ein Badeverbot aufgrund der überschrittenen Einzelwerte mit Enterokokken bzw. Escherichia coli kann dann aufgehoben werden, wenn Untersuchungen an zwei nachfolgenden Tagen erbringen, dass die Einzelwerte wieder im akzeptablen Bereich liegen.

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