Positionspapier der Verbundlandkreise

Die S-Bahn stellt in der Region München eines der wichtigsten Verkehrsmittel für die täglichen Wege im ÖPNV dar und ist eine wesentliche Grundlage des gesamten Systems des öffentlichen Verkehrs. Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und damit die S-Bahn auch im Landkreis München ist der Freistaat Bayern, der diese Aufgaben an die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) übertragen hat. Angesichts der hohen Bedeutung der S-Bahn für die Region und ihre Bürger hat sich die Verwaltung des Landkreises zusammen mit den übrigen Verbundlandkreisen im MVV und unter Mithilfe der Verbundgesellschaft mit dem Verkehrsmittel S-Bahn intensiv auseinandergesetzt und ein gemeinsames Positionspapier der acht Verbundlandkreise zu den Zukunftsperspektiven für die S-Bahn München verfasst.

In dem umfangreichen Positionspapier fordern die Landräte unter anderem die Schließung von Taktlücken, den vermehrten Einsatz von Langzügen sowie den barrierefreien Ausbau der S-Bahnstationen als kurz- bzw. mittelfristige Maßnahmen. Zudem enthält das Positionspapier Aussagen zum langfristig erforderlichen Infrastrukturausbau und betont u. a. für eine Vision "S-Bahn München 2050", dass das gesamte S-Bahnnetz so zu ertüchtigen ist, dass jegliche Beeinträchtigung durch Regional-, Fern- oder Güterverkehre vermiedenwird. Ebenso soll für die Verbesserung der Betriebsstabilität und zur Ermöglichung erweiterter Angebote ein durchgängig zweigleisiger Ausbau der S-Bahn-Außenäste erfolgen. Im Anschluss an die Ausführungen zu dieser Vision "S-Bahn München 2050" listet das Positionspapier konkret auf, an welchen Stellen infrastrukturelle oder betriebliche Maßnahmen von den Verbundlandkreisen als wichtig angesehen werden.

Das Positionspapier wurde Vertretern des Freistaats Bayern bereits im März vorgestellt und übergeben.

Das vollständige Positionspapier finden Sie untenstehend.